Social Media

 

Unter Social Media (in Deutsch – soziale Medien) versteht man den Überbegriff für Medien, bei denen die Benutzer des Internets Meinungen und Informationen, Meinungen, Erfahrungen und Eindrücke austauschen und Wissen sammeln.

Zu diesen Medien gehören zum Beispiel Webblogs, Foren sowie Micro-Blogs (dazu gehören Tubir oder Twitter), soziale Netzwerke (dazu gehören zum Beispiel Facebook, Xing oder LinkedIn), Wikis (wie zum Beispiel Wikipedia), Auskunftsportale (dazu gehören zum Beispiel „gutefrage.net“ oder „wer-weiss-was“) Sharing-Portale (dazu gehören zum Beispiel Instagram, snapchat oder YouTube) oder auch Bewertungsprotale (das zugehören zum Beispiel Yelp oder Idealo).

Dabei vermischen sich in den sozialen Medien häufig die privaten und geschäftlichen Interessen. Für Unternehmen stehen somit die klassischen Kommunikationsbereiche und –ziele im Vordergrund. Dazu gehören beispielsweise Kundengewinnung, Kundenbindung, Steigerung des Bekanntheitsgrades sowie Festigung des eigenen Images. Wenn Unternehmen Social Media für die Unternehmenszwecke nutzen, so wird das als Social Media Marketing bezeichnet. Dabei erfolgt hier der direkte Kontakt mit den für das Unternehmen wichtigen Zielgruppen. Dabei muss jedes Unternehmen, das Social Media-Kanäle benutzt, sich über die Risiken und Chancen der hier öffentlich geführten Dialoge im Klaren sein. Hier besteht auch die Gefahr, dass aus einem erhofften Erfolg auch ein schneller Misserfolg werden kann.

Wenn Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich sein wollen, müssen sie sich mit der Thematik „Social Media“ befassen. Dabei ist es für die Unternehmen wichtig, heraus zu finden, in wie fern und welche sozialen Medien deren Zielgruppe nutzt und oder ob die vom Unternehmen angebotenen Dienstleistungen oder Produkte auch ein Thema in den sozialen Medien sind und dort behandelt werden.

Social Media

Der Umgang mit den sozialen Medien aus Unternehmenssicht

 

Entweder hat ein Unternehmen eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter oder ein ganzes Team, welches sich in dieser Thematik auskennt oder er beauftragt eine Social-Media-Agentur, die extern für das Unternehmen für dessen Social Media Marketing zuständig ist. Von dort aus werden dann die einzelnen Accounts in den jeweiligen ausgesuchten Social Media-Kanälen betreut und auch mit Inhalt aufgefüllt.



Wenn sich nach mehreren Monaten nicht der gewünschte Erfolg einstellt und zum Beispiel lediglich auf Facebook 20 Fans und auf Twitter 30 Follower vorhanden sind, entstehen dann die Fragen, was kann hier konkret getan werden, damit ein Social Media-Erfolg entsteht.



Deshalb muss auch von einem externen Partner in intensiven Gesprächen mit dem Unternehmen ausgelotet werden, welcher die Social-Media-Kanäle hier für den individuellen Einsatz für die vom Unternehmen angebotenen Dienstleistungen oder Produkte in Frage kommt und auf welchen Kanälen die jeweiligen Interessen nach diesen Dienstleistungen oder Produkten aktiv sind und in welcher Form diese angesprochen werden können.




Deshalb fangen auch viele Unternehmen, die ein solches Unterfangen in Eigenregie ohne einen kompetenten externen Partner aufbauen möchten, erst gar nicht an, sich mit Social Media zu befassen, weil sie befürchten, dass hier nur ein großer Aufwand entsteht und dem gegenüber ein konkreter Erfolg oder Nutzen nicht vorhanden ist.



Deshalb ist es hier sehr sinnvoll, dieses Gebiet erfahrenen Partner von außen zu überlassen, die dann hier eine langjährige Erfahrung und umfangreiche Kenntnisse mit dem Umgang der einzelnen Kanäle aufweisen und somit nach Klärung der Sachlage (was die Produkte und Dienstleistungen anbelangt), schnell ein Szenario entwerfen können, wie konkret und erfolgsversprechend auf welchen Kanälen vorgegangen werden kann.

Wertschöpfungsorientierte Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg für das Social Media Marketing

Social Media

Eine solche wertschöpfungsorientierte Kommunikation wird dann aufgebaut, wenn zunächst einmal die Werte des Unternehmens und die genauen Ziele, die mit solchen Kanälen erreicht werden sollen, definiert werden. Zusätzlich müssen bei der Entwicklung und Steuerung der Maßnahmen immer diese Ziele im Auge behalten werden. Je genauer die Ziele dann im Vorfeld festgelegt sind, desto leichter kann hier auch der Erfolg überprüft werden (zum Beispiel man möchte erreichen, dass ein gewisser Prozentsatz aller Schlüsselmedien einem auf Twitter folgt).



Dabei sollte auch im Vorfeld geklärt werden, ob dann das angestrebte Ziel hilft, eine Wertschöpfung für das Unternehmen zu erreichen. Aus diesem Grund sollte dann festgestellt werden, was Social Meda besser im konkreten Fall leisten kann, als die anderen Kommunikationsmöglichkeiten, die bisher genutzt worden sind. Somit können dann die Social Media-Kanäle in Zusammenarbeit mit den anderen Maßnahmen im Verbund verwendet werden.




Ob Menschen heutzutage eine Dienstleistung in Anspruch nehmen oder ein Produkt kaufen, hängt von einer Kombination aus verschiedenen Punkten ab. Dazu gehören beispielsweise Reputation des Unternehmens, persönliche Erfahrungen mit dem Unternehmen, Empfehlungen aus der persönlichen Umgebung, die öffentliche Meinung zum Unternehmen, das Branding des Unternehmens und die individuelle Wahrnehmung. In den vergangenen Jahrzehnten waren die Unternehmen noch in der Lage, die Markenwerte ihrer Produkte oder Dienstleistungen selbst zu definieren. Heutzutage ist es so, dass verstärkt die Öffentlichkeit die Wahrnehmung von diesen Produkten oder Dienstleistungen (also die Marke) und deren Erfolg bestimmt. Aus diesem Grund ist dann hier die Einbeziehung von Social Media-Kanälen von großer Bedeutung, weil sich ein Teil der Öffentlichkeit dort auch abspielt.

Das Social Media-Potential

Ein Teil der Kommunikation der Menschen hat sich von den bisherigen Formen auf Social Media verlagert. Dort kommunizieren die Menschen öffentlich miteinander. Dort wird die Meinung der einzelnen Teilnehmer teilweise sehr kritisch, oft ungeschönt und zum Teil auch sehr polemisch und ohne Rücksicht auf einen höflichen Umgang miteinander abgegeben. Somit müssen sich hier die Unternehmen mit ihrem Social Media Marketing die Frage stellen, ob sie daran teilnehmen oder die Meinungsbildung zu ihren Dienstleistungen oder Produkten denjenigen überlassen, die dann rein zufällig gut oder schlecht darüber reden. Wenn sie selbst darin teilnehmen, können sie aktiv auch auf die Meinungsbildung zur ihren Produkten und Dienstleistungen Einfluss nehmen. Ebenso müssen sich jedoch die Unternehmen auch darüber im Klaren sein, dass dort, wie oben erwähnt, die Meinungsbildung anders funktioniert, als bei den bisherigen Kommunikationskanälen der Fall war.