Der Aufbau sowie die Konzeption, die Gestaltung und Erstellung von Internetauftritten bezeichnet man als Webdesign. Für einen Webseitenbetreiber (also derjenige oder diejenige, die eine Webseite betreibt) ist das Webdesign für seinen Auftritt im Internet entscheidend. Das Webdesign ist für den Erfolg oder Misserfolg der Internetpräsenz zuständig. Dabei sollten hier die dort aufgeführten Informationen optimal an die Empfänger (also Interessenten und eventuell spätere Kunden) transportiert werden und gleichzeitig sollte der Internetauftritt einen positiven Eindruck zur Corporate Identity des Webseitenbetreibers hinterlassen.


Ebenso sollte die Webseite auch benutzerfreundlich gestaltet sein. Dadurch wird dann die jeweilige Verweildauer des Interessenten oder Users und eventuell späteren Kunden auf der Internetpräsenz verlängert. Ebenso sollte es möglich sein, dass die Internetseite auf den gängigen Browsern problemlos von den Usern angezeigt werden kann.

Das Webdesign unterscheidet sich auch erheblich von der Gestaltungvorgehensweise bei den Printmedien. Bei den Printmedien ist eine technische Begrenzung vorhanden, während das Internet eine erweiterte Funktionalität ermöglicht. Ob ein Webdesign der Internetpräsenz bei den Usern und den eventuell späteren Kunden ankommt, wird in bestimmten Kennzahlen, wie Traffic, Klickrate oder Conversion Rate sowie weiteren Daten, gemessen. Wenn diese Werte sehr niedrig ausfallen, müssen Überlegungen über eine Veränderung der Internetpräsenz angestellt werden, um diese Kennzahlen in eine positive Richtung zu verändern. Hierzu werden häufig dann Mitarbeiter mit speziellen Kenntnissen und Erfahrungen im Webdesign benötigt, wenn intern diese Aufgabe im Unternehmen gelöst werden soll. Wenn jedoch die Gestaltung einer Internetpräsenz extern von Fachleuten und Experten erfolgt, wird von einer Webdesign Agentur gesprochen.

Webdesign Agentur

Welche Aufgaben übernimmt eine Webdesign Agentur?

Eine solche Agentur für Webdesign muss eine Vielzahl von Aufgaben erledigen. Dabei stellt der Konzeption sowie die Gestaltung einer Internetseite einen Großteil ihrer Arbeit dar. Mailing, Hostings, Grafiken sowie die Konzeption und Umsetzung von Werbekampagnen gehören ebenfalls zum Dienstleistungsangebot einer solchen Agentur für Webdesign. Bedingt dadurch, dass sich die neuen Technologien extrem schnell weiter entwickeln, sorgt dies auch dafür, dass sich das Angebot dieser Agenturen und Webdesignern ständig verändert und weiter entwickelt. Dabei ist deren Umgang mit JavaScript, CSS, Flash, HTML, ASP, PHP oder auch einem CGI-Script, um nur einige zu nennen, selbstverständlich. Aber auch Grafikprogramme oder Programme zur Bildbearbeitung, wie zum Beispiel Photoshop, kommen bei diesen Agenturen täglich zur Anwendung und zum Einsatz.

Wenn sich ein Unternehmen entscheidet, das Webdesign des Unternehmens und seine Internetzpräsenz extern zu beziehen, wird in der Regel zwischen den Agenturen und deren Kunden (also die Unternehmen) ein Vertrag über die zu erbringenden Dienstleistungen abgeschlossen.

Dabei besteht hier die Möglichkeit, einen Dienstvertrag abzuschließen. Bei dieser Vertragsart gibt es keine besonderen Gewährleistungsrechte und somit muss die Agentur nicht dafür gerade stehen, wenn dann der gewünschte Erfolg durch die erbrachten Dienstleistungen nicht eintritt. Solche Verträge beinhalten jedoch das allgemeine Gewährleistungsrecht. Somit kann der Kunde oder das Unternehmen Schadensersatz hier aufrufen. Ebenso hat der Kunde das Recht zur außerordentlichen Kündigung. Wenn hier dann eine fristlose Kündigung erfolgt und er bereits die vereinbarten Honorare komplett oder nur teilweise bezahlt hat, kann er diese wieder vollständig zurückverlangen.

Etwas anders sieht es aus, wenn hier zwischen der Agentur und ihren Kunden ein Werk- oder Werkliefervertrag abgeschlossen wird. Hier wird dann ein bestimmter Erfolg vereinbart. Die Agentur muss hier die Internetseite so erstellen, dass hier auch Ergebnisse produziert werden. Welcher Vertrag dann abgeschlossen wird, ist eine individuelle Vereinbarung zwischen der Agentur und deren Kunden (also den Unternehmen). Auch gibt es hier teilweise Mischformen.

Die Vorteile einer Webdesign Agentur

Webdesign Agentur

Wenn intern nur eine Fachperson oder nur ein begrenzter Kreis für das Webdesign zuständig ist, dauert es sehr lange, bis hier entsprechende Ergebnisse vorliegen. Eine Agentur mit entsprechender Manpower dagegen ist in der Lage, in einem sehr kurzfristigen Abstand dann die erforderlichen Ergebnisse zur Verfügung zu stellen.

Ebenso sind in den größeren Agenturen für die hier in Frage kommenden Aufgaben Spezialisten oder Spezialistinnen tätig, die dann auch ein solche Fachwissen aufweisen, um dann die individuellen Anforderungen, die die einzelnen Kunden (also die Unternehmen) an deren Internetpräsenz sowie an die anderen Dienstleistungen stellen, auch gerecht zu werden. Wichtig ist auch, dass bei den Mitarbeitern der Agentur es sich auch um fest angestellte Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen handelt, weil bei Subunternehmern hier nicht die Sicherheit vorhanden ist, ob das Knowhow auch weiterhin in der Zukunft vorhanden ist.

Ein weiterer Vorteil von solchen Agenturen ist deren Knowhow. Deshalb ist es vor einer Entscheidung, mit welcher Agentur ein Unternehmen zusammenarbeitet, wichtig, die entsprechenden Webdesign-Referenzen des Anbieters zu begutachten. Hier kann man eventuell auch mit den bisherigen Kunden, die in den Referenzen aufgeführt sind, Kontakt aufgenommen werden, um sie um ihre persönliche Einschätzung zu bitten. Hier gibt es auch Anbieter, die neben dem Webdesign ein umfangreiches Marketing-Knowhow anbieten.

Bei der Auswahl einer Agentur für Webdesign und bei dem ersten Aufeinandertreffen ist es für die Kunden (also die Unternehmen) wichtig, dass der Anbieter lösungsorientiert arbeitet und somit zwar vom Anbieter Vorschläge gemacht werden. Die Entscheidungshoheit, was umgesetzt wird, muss jedoch der Kunde haben. Gerade bei solchen Anbietern, die dann bei diesem Beratungsgespräch ihre Vorstellungen den Interessenten versuchen, aufzuzwingen, bei solchen Agenturen sollte man Vorsicht walten lassen.

Webseitengestaltung an eine Agentur abgeben

 

Nie war es einfacher, eine Webseite selbst zu gestalten, als heute. Das liegt an vielen Angeboten im Baukastensystem. Grundsätzlich ist gegen diese Systeme nichts einzuwenden. Sie haben nur einen Nachteil. Wie bei der Kleidung von der Stange, gibt so ein Leichtbauset nur sehr begrenzte Möglichkeiten für ein individuelles Design her. Die Folge: Webseiten ähneln oder gleichen sich, bestimmte gewünschte Funktionen sind vielleicht nicht verfügbar und geübte Internetnutzer sehen, dass beim Webdesign gespart wurden.

 

Schwarze Schafe erkennen

 

Dieser Trend hat auch viele Selfmade Webdesigner hervorgebracht, die ihre Dienste unterpreisig anbieten. Mit professionellem und individuellem Webdesign hat das nichts mehr zu tun. Eine Webdesign Agentur hat viel mehr Möglichkeiten, indem sie individuelle und passgenaue Webseiten erstellt. Schließlich will ein Unternehmen wahrgenommen werden und einen Wiedererkennungswert haben. Natürlich greifen wir auf Kundenwunsch auch auf sogenannte Content Management Systeme wie Joomla oder WordPress zurück. Doch wir erstellen eigene Templates oder passen vorhandene ganz individuell auf das Corporate Design des Auftraggebers an. Die Anfrage nach der CMS basierten Webseite ist in der Regel dadurch begründet, dass über eine Plattform einfach in das System eingegriffen werden und Texte wie Veranstaltungshinweise und Blogbeiträge später selbst eingepflegt werden können.

 

Eine gute Webdesign Agentur erfragt erst einmal, wofür die Webseite denn genutzt werden soll. Wird es ein Shopsystem geben? Soll ein Blog bereitgestellt werden? Gibt es im Unternehmen Mitarbeiter, die in der Lage sind, rechtliche und technische Veränderungen eigenständig auf den höchsten Stand der Sicherheit zu bringen? Veränderungen gibt es im rechtlichen Bereich immer wieder einmal, dann müssen AGB und Datenschutzerklärung angepasst oder Cookieinformationen erweitert werden. Die Browser werden regelmäßig weiter entwickelt und ggf. kann ein Update von Anbieterseite dazu führen, dass eine Webseite außer Form gerät, was aber mit wenigen Handgriffen behoben ist. Gibt es im Unternehmen niemanden, wird die Webdesign Agentur dauerhaft betreuend zur Seite stehen.

Alles aus einer Hand

 

Design, die Programmierung von speziellen Funktionen und die Texte können in der Agentur erstellt werden. Auch um Bilder kümmern sich die Mitarbeiter. Sollen Fotos von Firmen und Produkten auf die Webseite, kommt ein Fotograf ins Haus, dürfen es unspezifische Fotos sein, werden sie entweder rechtssicher mit einer Lizenz erworben oder von Opensource Anbietern bezogen. Die Fachleute in der Agentur haben ihr Netzwerk und kommen schnell und ohne Probleme an alle nötigen Materialien. Sie sorgen dafür, dass die Texte urheberrechtlich unproblematisch sind und die Informationen zu den Bildern so hinterlegt sind, dass keine Abmahnbriefe ins Haus flattern.

 

Je mehr ein Webprojekt können soll, desto besser ist der Kunde in einer Webdesign Agentur aufgehoben. Für die Programmierer sind knifflige Anforderungen in der Regel willkommene Lerngeschenke. Das fordert und bildet weiter. Wenn Jemand beispielsweise ein Auktionstools auf seiner Webseite einbinden möchte oder ein Karriereportal, das eigenständig nach bestimmten Kriterien und Keywords die Bewerber filtert, dann kann ein Selfmade Designer mit Baukastensystem nicht mehr mithalten.

 

Es macht wenig Sinn, eine schnell designte Baukastenwebseite später durch Programmierer erweitern lassen zu wollen. Die Zeit, sich in die Quellcodes einzuarbeiten ist so lang, dass erfahrene Webdesigner schneller ein eigenes Skript geschrieben haben. Es muss auch keine Kostenfrage sein, eine gute Webseite mit vielen Funktionen erstellen zu lassen. Denn aus früheren Aufträgen können Tools bereits vorhanden sein, die dann schnell angepasst sind.

Webdesign Agentur

Preisleistungsverhältnis drückt sich nicht nur in Zahlen aus

 

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist bekannt, dass der günstigste Preis nicht immer der beste ist. Was muss bei einer Webseite an Pflege, Wartung und ggf. Reparatur geleistet werden und wie kostenintensiv wird dies sein? Je professioneller eine Webseite erstellt wurde, desto weniger muss repariert werden. Trotzdem werden einige Schwachstellen sich eventuell erst nach Inbetriebnahme des Projektes zeigen. Die Kosten für Nachbesserungen sind im Angebot berücksichtigt und dürften nicht extra zu Buche schlagen. Immerhin wird ein funktionierendes Webprojekt in Auftrag gegeben, das muss dann auch geliefert werden.

 

Reparaturen können aber auch auftreten, wenn sich Softwareanbieter entschließen, verwendete Angebote nicht mehr weiter zu entwickeln. Dies kann dazu führen, dass Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen werden und die Webseite schneller gehackt werden kann. Bei CMS Systemen können automatische Updates durchgeführt werden, die jedoch auch fehlschlagen können. Daher ist es wichtig, die Inhalte der Webseite, Datenbanken usw. regelmäßig zu sichern. Besonders kleine Unternehmen haben oft nicht die Mitarbeiter, die eine Webseite pflegen und warten können. Wartungsaufträge werden von den Agenturen angeboten und sichern die permanente Erreichbarkeit der Webpräsenz.

 

Langfristig zahlt es sich auf jeden Fall aus, sich an Fachleute zu wenden. Die Anzahl der Mitarbeiter in einer Agentur sagt übrigens wenig über die Kompetenz aus. Viele haben einen Pool von Freelancern, die sie zu Rate ziehen, wenn spezielle Aufgaben anfallen.

Webdesign Agentur

 

 

Gesehen werden

 

Ein Unternehmen möchte natürlich, dass die Webseite im Internet auch gesehen und über bestimmte Begriffe gefunden wird. Die Programmierung legt hierzu schon den Grundstein. Außerdem wird die Agentur mit Rankingtools arbeiten, die dafür sorgen, dass technisch und inhaltlich die besten Voraussetzungen für ein gutes Suchergebnis vorliegen.

 

Die Webdesigner kennen die verschiedenen Ausgabeprogramme und deren Eigenheiten. Sie wissen, in welchem Browser bestimmte Skripte blockiert werden und berücksichtigen auch die Ausgabe auf mobilen Endgeräten.

 

Neue Entwicklungen bekommen die Mitarbeiter sofort mit und setzen diese um. Trends kommen und gehen und gerade im digitalen Bereich, entwickelt sich alles sehr rasant. Das bedeutet, dass eine Agentur permanent in Weiterbildung investiert und sich den aktuellsten Bedingungen anpasst. Dieses Knowhow kommt den Kunden zugute, ohne dafür extra zahlen zu müssen.

Die entstehenden Kosten, wenn eine Webdesign Agentur ins Boot geholt wird

 

 

Bei der Entscheidung, welche Agentur für das Unternehmen passt, spielt auch der vertretbare Kostenrahmen eine wichtige Rolle. Dabei muss der Anbieter zu der vom Interessenten (also dem Unternehmen) an ihn gestellten Anforderungen passen und die Aufgabe, die dann die Agentur hier umzusetzen hat, müssen klar umrissen werden, weil sonst der Kostenrahmen auch nicht ermittelt werden kann. In der Regel wird das aufgrund der stattgefundenen Besprechungen mit dem Anbieter in verschiedenen Briefings, einem Umsetzungsheft oder einer Leistungsbeschreibung festgehalten. In der Regel werden hier intern auch die Mitarbeiter aus dem Vertrieb, dem Marketing sowie der IT-Abteilung bei der Festlegung der Umsetzungen mit heran gezogen.



Wenn dann diese Leistungsbeschreibung festgehalten ist, kann der Anbieter hierzu ein Angebot abgeben. Bei der Kostenbetrachtung sollte auch beachtet werden, die hier eventuell für die Betreuung sowie der Pflege der Internetpräsenz weitere Kostenblöcke für den Kunden oder das Unternehmen anfallen können.